geträumt am 24.10.2019

Submitted by andrea on Fri, 10/25/2019 - 06:21

Ich bin zu Besuch bei meinem kleinen Bruder, Jahr 2019, wohne in meinem Zimmer 1996. Die Schwiegermutter stellt mir einen Mann vor: rundes Gesicht, verrückter-Professor-Haarschnitt. “Kennst du mich denn nicht?”
“Wer sind Sie?” “Du musst mich doch noch kennen!” So geht das eine Weile. Er erklärt, er habe über der elterlichen Wohnung gewohnt, wenn sich Gewalt angekndigt hätte, hätte die Mutter die Kinder über den Balkon nach oben greicht.
Ich kann mich nicht erinnern. Der Mann wird immer zudringlicher. Ich bitte meinen kleine Bruder, mit mir ein Bier trinken zu gehen. Wir wollen uns schon auf den Weg machen, da wird er zurück gepfiffen.
Plötzlich stehe ich draußen auf dem Hof, vom Bauernhof der Schweigereltern, in dem mein kleiner Bruder im Jahr 2019 wohnt. Der unbekannte Mann jongiert und macht Künststücke. Ich will nur noch Weg. Dann bin ich weg, ganz weg. Als ich wieder aufwache trage ich ein Kleid, das nach oben gerutscht ist, statt einer Hose. Wo ist meine Hose hin? Ich liege immer noch auf dem Zufahrtsweg vor dem Bauernhof. Da kommt die Frau meines kleinen Bruders aus dem Dorf und zeigt mir ein Ultraschallbild: Guck mal, die Katze ist trächtig.
Es ist mir egal, was möglicherweise passiert ist, ich habe nur Angst, schwanger zu sein.

geträumt am 27.09.2019

Submitted by andrea on Fri, 09/27/2019 - 07:53

Auf einem anderen Kontinen, in einem anderen Land wird ein spezielles Programm angeboten, eine Art ‘Vergnügungspark’. Die Gruppe der Neuankömmlinge beobachtet, wie eine Person ein Tier, eine Antilope, erschießt. Sie unterhalten sich: “Ja, jeder bekommt eine Waffe. Wer eine Waffe bekommt, wird auch schießen’, ‘Kommt nicht jeder lebend hier raus’, ‘Wer Tiere tötet, muss das mit Menschen erst recht machen’. Eine Art Fight Club, eine Art Escape Room. In der Savanne.

Ein Mann und ein weiterer finden zueinander, sie schlafen im selben Bett. Am nächsten Morgen sucht der eine seinen Partner, schaut auch in einen tiefen Schacht und sieht ihn nicht. Ein dritter bestätigt: Er liegt da unten, ist tot. Schwuchtel!

Drei Männer der Gruppe überleben, nach Tagen, Wochen und suchen den Ausgang. Sie finden ihn nicht. Wie kleine Kinder heulen und stampfen sie auf. Der Diktator selbst zeigt ihnen den Ausgang. Und das Mahnmal für die Getöteten, dass sich dort befindet. Ein schöner Urlaub….

‘Another Mile’ heißt der Film, der noch gedreht werden muss.

geträumt am 05.07.2019

Submitted by andrea on Fri, 07/05/2019 - 05:20

Jemand führt mich an den äußersten Rand der Stadt. Ein leere verdorrtes Feld, ein paar Meter weiter ragen die Silhouetten einer verlassenen Satellitenstadt in die Höhe, schmutzig-graue Hochhäuser mit gähnenden schwarzen Löchern, wo ma Fenster waren.
Der Engelmacher kommt. Schneidet mich auf, legt mir etwas auf den Herzmuskel. Flickt mich wieder zusammen, in spätestens einer halben Stunde sei ich tot. Ich bin erleichtert und fürchte mich. Ich liege auf einer schmutzigen Steinplatte, Moos quillt aus den Ritzen. Mein Begleiter hält meine Hand.
Ich spüre nichts, kein Anflug von Schmerzen. Die Angst bleibt. Deshalb fühle ich mich hin und her gerissen, als ein stereotyper Fabrikboss auf uns zugeht und sagt, er wolle mich retten, weil er an mir verdiene. Er verdiene an jedem, auch an Konsumenten. Ich bin zu schwach, um mich zu äußern. Mein Begleiter diskutiert, doch der Mann lässt nicht mit sich diskutieren.
Irgendwie komme ich auf die Beine. Jetzt stützen mich beide, bis wir am entlegensten U-Bahnhof anlangen und die Stufen hinunter steigen. Auf dem Weg in ein Krankenhaus.

geträumt am 04.04.2019

Submitted by andrea on Thu, 04/04/2019 - 07:53

Eine Polizistin und ein Polizist auf Streife in einem U-Bahnhof. Ein berüchtigter Schwarzfahrer wird erwischt. Er versucht, zu fliehen. Der Polizist, ein Hüne, ist schnell. Die U-Bahnen laufen auf Viadukten, dahinter ein Abgrund. Der Schwarzfahrer stürzt da hinab und bleibt hilflos liegen, vermutlich hat er sich etwas gebrochen. Der Hüne klettert hinterher, drückt den Mann zu Boden und penetriert ihn anal. Er überlässt den Mann seinem Sterben. Wieder an der Oberfläche, nimmt ein Vorgesetzter das Polizistenpaar ins Verhör. Die Frau berichtet, was sie beobachtet hat. Der Chef sagt: Das muss aufhören! Der Hüne: Ok.

 

Ein junger Mann ist auf der Flucht vor der Polizei. Findet Unterschlupf bei seiner Mutter. Die Mutter nötigt ihn zum Insest. Die Polizei schnappt ihn dort. Er hängt immer noch an der Mutter. Kumpels treffen ihn beim Abführen ab und lachen ihn aus.

geträumt am 01.03.2019

Submitted by andrea on Fri, 03/01/2019 - 09:20

Ich gehe von meiner Wohnung aus Richtung Innenstadt. Eine Dreiergrupp hält mich an. Die Frau: “Kennen Sie die Einrichtung da an der Ecke?” “Ja, klar, das ist das psychiatrische Krankenhaus.” “Wissen Sie, was Schizophrenie ist.” “Ja, sicher, ich wurde 13 Jahre lang fälschlicherweise deswegen behandelt, bis sich heraus stellte, dass ich eine komplexe PTBS habe.” “Das kann sich also ändern?” “Bei wirklich Schizophrenen nicht, nein.”

Einer der zwei Männer verschwindet. Es klingelt das Telefon der Frau. “Nein, Nein, es ist nicht deine Geschichte!” Sie reicht mir das Handy. Der Mann, der sich dematerialierst hatte, schreit: “Das ist meine Geschite.” Ich gebe das Handy zurück und sage: “Keine Chance.”

Ich erfahre, dass der Erkrankte eine Berühmtheit ist. Just in dem Moment taucht ein Auto auf, ein Mann lehnt sich aus dem Fenster, spricht die beiden an: “Ein Interview?”
“Verpiss dich”, ruft der Begleiter der Frau.

Ich verabschiede mich und setze meinen Weg fort. Das Auto rollt neben mir heran: “Ein Interview? Wir können gerne gemeinsam was frühstücken gehen?” “Nein!”

Der gesunde Begleiter der Frau holt mich ein, ich folge ihm in einen dunklen Winkel. “Nein”, sage ich, “auch für ein paar Groschen werde ich nicht mit diesen Schmierfinken sprechen.”
Er reicht mir eine Rolle handbeschriebener Blätter, die könnte ich irgendwann sicher gewinnbringend versteigen. Ich bedanke mich und gehe.

Schon höre ich den Erkrankten. Und ich höre, wie er mit tief verzerrter Stimme ein Lied singt, in dem das Wort ‘Mafia’ fällt, wie er den Mann foltert, ich höre dessen Spitze Schreie, bis sie verstummen.

Ich bin nicht sicher, ob ich zuletzt richtig abgebogen war und laufe weiter ins Dunkel.

geträumt am 10.02.2019

Submitted by andrea on Mon, 02/11/2019 - 10:54

Wohnen. Warum träume ich vom Wohnen. Heute Nacht war ich mobil, musste drei mal pro Woche meine Unterkunft wechseln.

Zunächst hatte ich an zwei Wochentagen eine Art WG-Zimmer innerhalb eines Krankenhauses. Ich war mit ausschließlich männlichen Chaoten zusammen. Einer der Männer bedrängte mich heftig und Lärm war bis spät in die Nacht. Ich floh über Gänge und in fremde Zimmer und beschwerte mich bei den Schwestern, doch die ignorierten mich. Schließlich gab ich nach und schlief mit dem zudringlichen Mann, damit Ruhe war. Dafür bekam ich einen Beutel Marihuana.

Die zweite Unterkunft war in einem kleinen Zimmer in der Villa einer freundlichen alten Dame. Ich hatte Schwierigkeiten, die Kammer im Dachboden zu finden und keinen Eindruck davon. Ich hielt ein nettes Pläuschchen mit der alten Frau als ihre Tochter kam. Die mich ganz böse aus den Augenwinkeln ansah. Ich wusste, sie dachte, ich wollte an ihr Erbe. Die alte Frau stritt sich mit ihrer Tochter und ließ sie stehen. Statt dessen zeigte sie mir ein Zimmer, das ich noch nicht kannte – ein Bibliothek. Besonders stolz war sie auf einen Schrank, in dem sich so ziemlich sämtliche Publikationen von Langenscheidt befanden. Ich lachte sie an: “Der Langenscheidtschrank!” Sie lachte zurück.

Dann musste ich für den nächsten Tag, die nächste Unterkunft aufsuchen. Dazu schob ich ein mobiles Kabuff – sah aus wie ein Klohäuschen, Innenraum unbekannt – zu einem Café an einem Fluß. Man kannte mich schon, ich hatte vergessen, wo mein Standort war. Nein, zur Straße hinaus sei ich mit meinem Klohäuschen im Weg, ich dürfte ruhig auf die Terrasse ans Ufer. Ich stellte mein mobiles Häuschen ab und setzte mich in den Biergarten. Dort traf ich auf einen Teil meiner Abstinenzselbsthilfegruppe. Ich grüßte und unterhielt mich auch ganz nett und stellte dann fest: “Ich setzte mich da unten hin, denn ich brauche jetzt ein Bier und einen Joint”.

geträumt am 24.01.2019

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:17

Ich wohne in meiner Heimatstadt und muss ein paar Kilometer nach außerhalb laufen, um in ein Gewerbegebiet zu kommen. Ich gehe zu Norma, Penny, Netto, Aldi und dergleichen. Die Läden sind voll, ich irre durch die Gänge und brauche eine ganze Weile, bis ich meine sieben Sachen zusammen habe, inklusive ein paar Bier. Ich zahle und versuche, mein Gepäck – eine große Tasche und zwei Beutel – nach draußen zu befördern. Es wird gemeckert, weil ich zu langsam bin. Also schaffe ich eine Tasche nach der anderen einzeln nach draußen. Beim letzten Gang sind die beiden ersten Taschen verschwunden, geklaut. Ich gehe zurück in den Laden, um zu fragen, ob denn niemand was beobachtet hat. Die Kassiererin einer anderen Kasse, nicht der, an der ich gezahlt habe, erzählt mir, dass sie sich an mich noch erinnern kann, vom Sommer, weil ich da an einem trüben Tag zu leicht bekelidet gewesen war und sie sich gedacht hätte, schon wieder so eine Püppi, die nicht weiß, wie man sich angemessen kleidet. Darüber hinaus keine Information. Mit meinem einzig verbliebenen Beutel begebe ich mich auf den Heimweg. Pleite. Und verirre mich prompt in einem Vorort. Da sind ausgeschilderte Wege, die aber nur zur öffentlichen Herren- oder Damentoilette führen oder zu einer ‘Betriebsführung’. Ich wähle die letzte Richtung. Und betrete eine Art Gesellschaftszentrum. Ich sehe mich hilflos um und rufe: Ich finde hier nicht raus! ‘Da lang’ werde ich regelrecht angebrüllt. Ich folge der gezeigten Richtung und stehe vor einem Doppelfenster im Inneren eines Cafés. ‘Das ist schon eine gute Idee’, tönt es von irgendwoher hämisch. Also klettere ich durch das Fenster nach draußen.

geträumt am 05.01.2019

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:16

Ich wohne mit Mutter und Bruder in einem Wohnwagen auf einem Berg. Ich frage die Mutter, ob sie mir Geld gibt, um Jalousien zu kaufen. Sie willigt ein. Ich steige den Berg hinauf, über Felsen und Sträucher, mal scheint die Sonne, mal liegt Schnee. Ich gehe, bis ich die fahrende Frau mit ihrem Verkaufsstand finde. Ich kaufe eine Jalousie aus Bast und einen weißen Ziervorhang. Die zahnlose Alte lacht mich an: Viel Freude damit. Bin froh, dass ich den Schrott so teuer los geworden bin. Wirst schon sehen, ob es passt.
Ich hatte nach Augenmaß ausgewählt und bin verunsichert ob der Geldverschwendung. Zu Hause angekommen, befestige ich die Bastjalousie an der Tür zwischen Mutterns und meinem Zimmer. Sie passt leidlich. Der Ziervorhang ist auf halber Höhe des Fensters anzubringen. Er schützt mich nicht vor Blicken von außen.
Die Mutter betritt mein Zimmer, wie gewöhnlich, ohne zu klopfen. Sie sagt: Dein Bruder bekommt heute wieder Augen geliefert. Möchtest du dabei sein? Ich verneine. Ich hasse diese Augen in den Organboxen.

geträumt am 11.11.2018

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:16

Mit einer Gruppe Chaoten gehe ich von der Reha aus in einen Tagesausflug. Einer der Freaks steuert den VW-Bus. Wir fahren in eine Stadt und betrinken uns. Wir fahren weiter, in Schlangenlinien, es ist brandgefährlich trotz wenig Verkehrs auf den Straßen, weil die Nacht herein bricht. Ich muss schreien, schlagen und zetern, bis der Fahrer anhält und mich aussteigen lässt. Ich stehe allein auf der nächtlichen Straße. Ich erkenne den Ort: Ich befinde mich in Kempten auf Höhe der alten Spinnerei und Weberei. Ich betrete die verlassene Fabrikruine. Darin befindet sich ein Volk von Gnomen, das am Kopulieren ist. Überall ist Dreck und Fäkalien. Ich ergreife die Flucht. Wieder auf der Straße, versuche ich, Robert anzurufen. Ich erreiche ihn nicht und mache mich auf den Weg Richtung Memminger Straße, wo sich meine Wohnung befindet. Dort angekommen, trinke ich erst mal weiter. Es wird Tag, es wird Nacht. Ich habe Angst, weil niemand weiß, wo ich stecke. Ich rufe nicht auf Arbeit an, ich rufe nicht in der Reha an.Schließlich erreiche ich Robert. Er fährt mich ins Krankenhaus

geträumt am 06.11.2018

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:15

Ein Traum aus der Erzählerperspektive:

Ein kleiner Junge geht an der Hand der Mutter zum Spielplatz in der Calgeeranlage. Sie nehmen einen anderen Weg als sonst, nähern sich dem Park von der rechten Seite. Dort steht ein massives Gebäude, halb Ruine. "Das war einmal ein Zoo", erklärt die Mutter. Der Junge will das sehen. Sie gehen durch ein steinernes Tor. Vor dem Gebäude liegt ein Park. Darin liegt ein Obdachloser auf einer Decke in der Sonne. Durch ein weiteres Tor betreten Mutter und Kind die Ruine. An der Stinseite des großen Saals sitzen ein steinerner Löwe und ein steinerner Elefant auf Sockeln. Dazwischen zwei Waschbecken. Der Junge dreht den Hahn des einen auf und das Wasser fließt - frisch und kräftig. "Deshalb sind die Penner so gerne hier ", erklärt die Mutter. Der Junge tritt allein durch eine Seitentür ins Freie und befindet sich in der Parkstraße oberhab der Calgeeranlage. Er überquert die Straße bei roter Ampel, so dass ein brauner alter, aber gut gepflegter Mercedes bremsen muss. Es steigt ein älterer Herr im Frack, mit Hut und Gehstock aus und belehrt den Jungen, dass dieser etwas falsch gemacht hat. Deshalb muss sich der Junge an den Wagen stellen, Hände auf's Dach, und der Mann missbraucht ihn.
Unbeteiligt betritt der Junge den Park, der Calgeeranlage heißt. Er geht den Hügel hinab, am Mühlrad vorbei, nach Hause.