geträumt am 27.06.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:14

Ich stand an der Spüle, das Geschirr war abgewaschen und ich drehte den Hahn zu. Der Hahn ließ sich nicht ganz zudrehen. Da war ein Widerstand, dann drehte ich ins Leere und der Wasserstrahl ergoss sich weiterhin in das Becken. Ich fummelte am Hahn, bis eine Stimme ertönte: „Du kannst mich nicht zudrehen. Ich setze euch unter Wasser.“ Gelächter. Mit einem Echo. Zunächst war ich einfach nur verdutzt, dann packte mich die Panik. Ich versuchte noch mal den Wasserhahn. Er ließ sich nicht drehen. Der Wasserstrahl wurde stärker.
Ich fand mein Handy im Esszimmer und wählte die Nummer meines Freundes. Es war nicht so, dass er mir nicht glaubte, er verstand mich überhaupt nicht und erzählte mir irgendetwas, was mit Nichts zu tun hatte. Ich gab es auf und legte auf. Der Küchenboden stand bereits unter Wasser, als der Wasserstrahl quasi explodierte. Da bin ich aufgewacht.

geträumt am 24.06.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:13

Im Wachzustand weine ich nie, das wurde mir abgewöhnt. Heute im Traum habe ich Rotz und Wasser geheult.
Ich habe meinen Stiefvater besucht. Er wohnte allein in einer großen, dunklen Wohnung. Wir lagen uns in den Armen und haben geweint, aus Freude wie aus Kummer – über all die verstrichene Zeit, über all die Qualen und Isolation.
Ich wollte nicht gehen, doch mein Stiefvater versicherte mir, dass er noch Besuch bekäme. Da klingelte es auch schon an der Tür. Es war Duncan, ein sehr freundlicher und aufmerksamer junger Mann mit schwerer Adipositas aus meiner ambulanten Ergotherapie. Er war gekommen, um meinem Stiefvater Gesellschaft zu leisten. Er fragte nach Kaffee, einem schönen schwarzen Filterkaffee. Ich sagte, die einfache Kaffeemaschine wäre durch einen Vollautomaten ersetzt worden, einen schönen Café Crema könnte ich ihm anbieten. Ich zeigte ihm, wie die Maschine zu bedienen war und verließ die beiden.
Vor Kummer krank darüber, dass ich meinen Stiefvater nicht retten kann, bin ich aufgewacht.

geträumt am 26.05.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:13

Ich wollte mit einer Freundin  ins Freibad. Am Schalter wurde mein Schwerbehindertenausweis nicht akzeptiert, weil ich auf dem Foto kurze Haare hatte. Meine Freundin ist dann schwimmen gegangen und ich nach Hause.
Auf dem Weg nach Hause kam ich am Regierungsviertel vorbei. Überall Absperrungen, Feuerwehr und Polizei. Ich fragte jemand, was hier los sei. Man sagte mir, der Reichstag brenne.
Ich nahm einen Umweg, um nach Hause zu gelangen und konnte von der Straße aus sehen, wie der Reichstag in Flammen stand.

geträumt vor vielen, vielen Jahren

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:12

Da ich eine Weile nicht gepostet habe, weil ich zu gut schlafe, als dass ich mich an meine Träume erinnere, notiere ich heute mal einen Traum, den ich vor vielen Jahren hatte:

Ich ging spazieren. Ich kam an einem Haus vorbei, wo eine Gartenparty gefeiert wurde. Es herrschte Betrieb und in dem großen Garten stand ein Hausboot auf Rädern. Ich ging am Zaun entlang, bis ich zwei Polizisten in Zivil erkannte, die mich erkannten.
Ich floh. Die beiden Männer hinterher. Ich lief mit guter Geschwindigkeit einen Hügel hinauf, auf der anderen Seite wieder hinunter und in der Ebene stand ein Haus. Ich stieg durch ein Fenster im Erdgeschoss ein und stahl aus der Küche einen Laib Brot, als Proviant.
Mit noch schlechterem Gewissen, wegen des Diebstahls, setzte ich meine Flucht fort. Ich kam auf das Gelände eines verwaisten Campingplatzes. Plastiktüten und Steppenläufer huschten über den Grund. In einem verlassenen Wohnwagen fand ich einen gerade noch brauchbaren Schlafsack. Den ich auch einpackte und der mich im Folgenden auch nicht behinderte, genauso wenig wie das Brot.
Die beiden Verfolger hatten aufgeholt, ich musste mich ein bisschen sputen. Ich lief auf den Saum eines Waldes zu und verschwand darin. Nadelgehölz. Es ging einen steilen Abhang hinunter. Über die Wurzeln und das Unterholz hinweg, stolperte ich abwärts. Der Wald lichtete sich, es gab auch Laub, und ein Strand tat sich vor mir auf. Dahinter das Meer und eine Insel darin. Auf der Insel ragten Palmen in die Luft, auf denen Affen saßen. Gerne wollte ich hinschwimmen, hatte aber keine Zeit. Es musste schnell gehen.
Ich kletterte einen Laubbaum in der Nähe des Strandes hoch und richtete mich dort häuslich ein: Den Schlafsack platzierte ich unter mir, das Brot legte ich in eine Astgabel und ich fand einen stabilen Sitz.
Da tauchten auch schon die beiden Polizisten auf und standen dann verdattert am Strand herum. Sie gingen die Küste auf und ab und ich beobachtete das.
In weiter Ferne sah ich eine Gruppe Wilderer. Ach herrjeh, wenn die auf die Polizisten trafen, würden die Wilderer die beiden Männer in zivil umbringen. Ich musste sie warnen.
Ich stieg von meinem Baum hinab und eilte zu den Polizisten am Strand: „Da kommen Wilderer. Wir müssen hier weg!“
Zu viert nahmen wir die Flucht auf. In den Wald, den Abhang hinauf, links den Bergrücken entlang. Bis wir außer Reichweite der Gruppe waren. Immer noch im Wald. Die Polizisten nahmen mich fest und steckten mich in ein Gefängnis unten am Strand. Meine Zelle war groß wie eine Ein-Raum-Wohnung und die ganze Front bestand aus Gitterstäben. Kein Fenster. Eine Terrasse mit Stäben. Als ob es tausend Stäbe gäbe…
…mit dem Blick auf den Sonnenuntergang im Meer bin ich aufgewacht.

geträumt am 05.05.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:11

Ich wollte mit der Straßenbahn, der M4, zum Alexanderplatz. Ich ergatterte einen Sitzplatz neben einer alten Frau. Mit den Haltestellen füllte sich die Bahn, so dass ein Fahrgast schon in mich hinein lehnte. Puh, ganz schön voll, dachte ich. Die Sitznachbarin sprach mich an, sie müsse aussteigen. Ich blickte zu ihr hinüber und sah, dass eine Hutzelpuppe auf ihrer Schulter saß: eine kleine, ebenso alte Dame mit Kopftuch. Ich lachte sie an und fragte: „Wer ist denn das?“ „Oma Lena“, lachte sie zahnlos zurück.
Vor der nächsten Haltestelle begann die Unruhe, das Füße Scharren. Dann bemerkte ich, aus dem Fenster blickend, ein Schild ‚Umleitung‘. „Endhaltestelle“, fragte ich meine Sitznachbarin. Sie bejahte.
Die Bahn bog, anstatt weiter geradeaus zu fahren, rechts ab, runter von den Gleisen und schwebte wie eine Achterbahn über die Hausdächer hinauf. Ein paar Kurven und die Bahn hielt. Ich dachte mir: ‚Dann bin ich also doch hellsichtig! Habe ich so was nicht neulich erst geträumt?‘
Die Bahn hielt und die Fahrgäste, einschließlich ich selbst, ergossen sich auf dein Hausdach, von dem eine Straße hinunter führte. Ich sprach einen Schüler mit Skateboard an: „Hier geht’s runter in die Stadt?“ Der freundliche Jugendliche beschrieb mir den Weg ganz genau und fügte an, dass er seit der Umleitung immer früher aufstehen müsste, um rechtzeitig in die Schule zu kommen.
Ich machte mich auf den Weg und erreichte bald das Ufer der Spree, nur dass Berlin gar nicht Berlin war, eher ein Regensburg oder Würzburg aus modernem Klinker: Schlösser, Burgen und Tunnel und Tore. Ich bestaunte die rote Klinkerstadt. Ich wanderte durch einen Durchgang, in dem zwei Jungs gekonnt Skateboard fuhren. Sie hatten ein Kofferradio dabei, aus dem eine moderne Cover-Version von STS‘ ‚Irgendwann bleib I dann dort‘ erklang. Der Song gefiel mir in dieser Interpretation und ich wunderte mich über die Jugend. Dann wachte ich auf.

geträumt am 03.05.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:11

Heute Nacht bin ich bei hellichtem Tage durch den Stadtteil am Berg gewandert. Ich wollte in die Innenstadt. Der Fahrer eines PKW nahm mich mit, auf der Rückbank zwei Kinder, die herum schrien und mir Papierkugeln an den Kopf warfen. Zwischen den Kindern ein Sub-Woofer, aus dem Hip-Hop-Musik dröhnte. Ich beschwerte mich und der Fahrer warf mich hinaus, immer noch im bergigen Stadtteil. Ich fand eine steinerne Treppe, gesäumt von Büschen und Bäumen, die hinunter in die Stadt führte. Ich kam nur langsam voran, weil so viele Menschen unterwegs waren, hauptsächlich ungezogene Kinder. Schließlich gelangte ich an den Fluss, wo ich meinte, mich wieder auszukennen. Dort traf ich meinen Freund, mit zwei Fahrrädern. Wir fuhren ich vom Fluss weg, mein Freund verließ mich, bis ich mich auf einer öden, vertrockneten Wiese wieder fand. Ich kannte mich nicht mehr aus. Auf der Wiese stand eine verwitterte Sonnenuhr aus Stein. Etwas weiter unten war das Einstiegshäuschen eines Sessellifts, mit Sesseln wie vom Jahrmarkt, die über ebener Erde schwebten. Ich stieg ein und wachte auf.

geträumt am 01.05.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:10

Heute Nacht habe ich meine Umhängetasche im Bus liegen lassen. Am nächsten Tag bin ich in aller Frühe in den gleichen Bus gestiegen, um nach ihr zu sehen. Ich fragte den Busfahrer, ob etwas abgegeben wurde. Er sagte, das Fundbüro befände sich im BVG-Depot, dort würde er auch hinfahren. Mit dem Bus fuhr ich durch ein Hochhausghetto, dann zur Endhaltestelle. Das Depot befand sich unter der Erde. Durch ein gusseisernes Tor betrat ich die Unterwelt. Ich irrte durch die schmutzigen Gänge, bis ich den Aufenthaltsraum der Belegschaft fand. Von meiner Tasche keine Spur. Immerhin fand ich dort meinen Freund vor, der mich nach draußen begleitete. Diesmal hingen die drei Rosen, die er mir tags zuvor geschenkt hatte an der Wand eines Ganges, mit Gips verputzt. Dann musste ja auch die Tasche hier sein. Mein Freund schlug vor, direkt zum Chef zu gehen. Wir kamen wieder ans Tageslicht. Diesmal ging es auf einer Alutreppe zum Chefbüro in einem Turm. Wir kamen kaum voran, weil so viel Gegenverkehr war. Menschenmassen in Anzügen und Kostümen kamen uns entgegen. Ich wachte das erste Mal auf.

Den nächsten Traum träumte ich aus der Perspektive des allwissenden Erzählers; ich selbst kam gar nicht darin vor: Ein Mann bewegte sich am U-Bahnsteig entlang und betrat den Tunnel, wo die Gleise wie bei einer Achterbahn steil nach oben führten. Er stieg das Gleis hinauf. Da donnerte auch schon die U-Bahn heran, über die Kuppe und überrollte den Mann. Noch im Tunnel hielt die U-Bahn an und der Fahrer stieg aus, um die Überreste des Mannes einzusammeln. Er hängte den bekleideten Torso auf einen Kleiderbügel und setzte ihm einen Hut auf. Dieses Paket nahm er mit in seinen Fahrerstand und fuhr direkt, ohne weiteren Halt, ins Depot der U-Bahn. Er betrat den fensterlosen Aufenthaltsraum der U-Bahn-Fahrer; den Kleiderbügel trug er vor sich her. Eine klein gewachsene Frau, die von den anderen ‚Maja‘ gerufen wurde, stand vom Tisch auf und rief: „Na, was hast uns denn da schon wieder schönes mitgebracht“. Der U-Bahn-Fahrer antwortete nicht und ging direkt zur Garderobe, wo er den Kleiderbügel mit dem Torso aufhängte. Er wies seine Kollegen an: „Macht die Leiche nicht schmutzig, die Gerichtsmedizin kommt nach Feierabend….“

geträumt am 30.04.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:10

Mit einer Schulklasse bin ich in einen Freizeitpark gefahren. In dem Freizeitpark war nichts los. Es gab einen See, auf dem man kleine Boote steuern konnte. Irgendwann bin ich erschöpft in ein Cafè, weil es Pflicht war, das Café zu besuchen. Ich wollte ein T-Shirt für meinen Babybruder kaufen, wusste aber die Größe nicht. "Dann kaufe ich nichts", sagte ich. Ich irrte durch mehrer Räume mit Reihen vonTischen und Stühlen und kam nirgendwo an. Bis ich an einer Wand einen Lageplan fand, der beschrieb, dass das Café nur einen einzigen Ein- und Ausgang hatte, wo man an der Kasse vorbei musste und verpflichtet war, etwas zu kaufen. Also kaufte ich für mehr Geld als das Baby-T-Shirt gekostet hätte einen Kaffee. Dann erst durfte ich das Café verlassen. 
Erschöpft vom vielen Umherirren traf ich mich mit einer Schulfreundin in einem Hotelzimmer. Ihre Mutter, die mich nicht mochte, holte sie ab. Das Auto war schon voll und ich meckerte über die Bayern, die sie waren. Wir mussten jedoch alle nach Berlin. Ich sagte: "Können wir uns darauf einigen, dass Berlin schön ist?"
Ich musste mit den Öffentlichen irgendwie nach Hause finden. Ich packte meine Reisetasche und marschierte los. Ich freute mich schon darauf, endlich außerhalb des Geländes, eine rauchen zu dürfen. Ein weiterer Lageplan in den Kellergängen des Hotels verwies auf einen Infopunkt, von wo aus ein Wanderweg zum Bahnhof führte. Da es hier keinen Handyempfang gab, hatte ich keine Ahnung, wann und ob da ein Zug fahren würde und startete meine Reise ins Ungewisse.

geträumt am 27.04.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:02

Heute Nacht habe ich aber mal wirklich metaphorisch verschwurbelten Käse geträumt:

Da war so was wie ein Abklingbecken im Atomkraftwerk mit Röhrenaufzügen, die ins Wasser fuhren. An den vier Ecken des Beckens waren Sporttaucher. Vor dem Becken war eine Art Altar mit Priestern, die Särge von Verstorbenen, die keine Angehörigen mehr hatten, aus Kühlkammern holten, damit jene im Wasser versenkt wurden.
Die Taucher brachten die Särge zum Boden des Beckens währen ich mit zahlreichen Anderen als Therapiemaßnahme mit den Röhrenaufzügen ins Wasser fahren mussten, um den Handlungen zuzuschauen. Wenn der Aufzug ins Wasser eintauchte, musste man eine Atemmaske überziehen.
Nach der ersten Beerdigung fuhr ich wieder nach oben, war aber in einer Gruppe, die noch mal nach unten musste. Gerade noch rechtzeigtig schaffte ich es, die Atemmaske überzuziehen und wurde Zeuge, wie ein Doppelsarg beerdigt wurde. Die Särge einer Mutter mit ihrem Baby. Auf dem Sarg stand: erweiterter Suizid wegen Tod des Mannes....
Dann befand ich mich auf einen Schlag wieder im Trockenen und zwar in einem engen Raum mit Sofa und Fernseher. Auf dem Sofa saß ein Mann, der sagte, dass wir hier wohnten und nie wieder raus kämen. In der Wand entdeckte ich ein 'Wurmloch' und wollte dadurch nach draußen gelangen. Doch ich wurde immer wieder in diesen fensterlosen Kellerraum zurück gestoßen....

geträumt am 24.04.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 17:07

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich im tiefsten Winter aus einer Reha komme und sofort auf Arbeit gehe. Dort bin ich total überfordert und fliehe.Ich irre durch einen Schneesturm und schreibe mit dem Handy eine E-Mail an meinen Psychiater, ob ich außerhalb der Sprechstunde kommen kann, damit er mich krank schreibt. Doch das Handy zerbröselt vor Kälte in meinen Händen. Bevor ich erfriere, bin ich aufgewacht...