geträumt am 27.04.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:02

Heute Nacht habe ich aber mal wirklich metaphorisch verschwurbelten Käse geträumt:

Da war so was wie ein Abklingbecken im Atomkraftwerk mit Röhrenaufzügen, die ins Wasser fuhren. An den vier Ecken des Beckens waren Sporttaucher. Vor dem Becken war eine Art Altar mit Priestern, die Särge von Verstorbenen, die keine Angehörigen mehr hatten, aus Kühlkammern holten, damit jene im Wasser versenkt wurden.
Die Taucher brachten die Särge zum Boden des Beckens währen ich mit zahlreichen Anderen als Therapiemaßnahme mit den Röhrenaufzügen ins Wasser fahren mussten, um den Handlungen zuzuschauen. Wenn der Aufzug ins Wasser eintauchte, musste man eine Atemmaske überziehen.
Nach der ersten Beerdigung fuhr ich wieder nach oben, war aber in einer Gruppe, die noch mal nach unten musste. Gerade noch rechtzeigtig schaffte ich es, die Atemmaske überzuziehen und wurde Zeuge, wie ein Doppelsarg beerdigt wurde. Die Särge einer Mutter mit ihrem Baby. Auf dem Sarg stand: erweiterter Suizid wegen Tod des Mannes....
Dann befand ich mich auf einen Schlag wieder im Trockenen und zwar in einem engen Raum mit Sofa und Fernseher. Auf dem Sofa saß ein Mann, der sagte, dass wir hier wohnten und nie wieder raus kämen. In der Wand entdeckte ich ein 'Wurmloch' und wollte dadurch nach draußen gelangen. Doch ich wurde immer wieder in diesen fensterlosen Kellerraum zurück gestoßen....

geträumt am 24.04.2017

Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 17:07

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich im tiefsten Winter aus einer Reha komme und sofort auf Arbeit gehe. Dort bin ich total überfordert und fliehe.Ich irre durch einen Schneesturm und schreibe mit dem Handy eine E-Mail an meinen Psychiater, ob ich außerhalb der Sprechstunde kommen kann, damit er mich krank schreibt. Doch das Handy zerbröselt vor Kälte in meinen Händen. Bevor ich erfriere, bin ich aufgewacht...

geträumt am 15.04.2017

Submitted by andrea on Thu, 02/07/2019 - 10:02

Im ersten Albtraum wohnte ich im Obergeschoss eines riesigen Gebäudes, Kafkas Schloss vielleicht. Im Souterrain wohnte mein klein Bruder. Und es gab eine Person außerhalb, mit der sich mein kleiner Bruder im Krieg befand. Es gab Streit und Lärm. Zunächst bin ich zu dem fremden jungen Mann hingegangen, ans Fenster, und habe ihm nach außen brülltend, die Leviten gelesen. Ich war schlagfertiger und gewann das Wortgefecht. Mein kleiner Bruder fing den Krieg wieder an. Also bin ich durch das Gebäude nach unten, um meinen kleinen Bruder zu Sau zu machen. Nur dass mein kleiner Bruder auf einmal wieder vier Jahre alt war und mein großer Bruder, als Erwachsener, der Brandstifter. Also habe ich diesen zu Sau gemacht. Geschrei und Lärm. Als ich auch dieses Wortgefecht gewonnen hatte, spazierte meine Mutter ins Zimmer, in einem zerschlissenen Schlafanzug, besoffen, und fing wieder an zu stänkern. Da bin ich erschöpft aufgewacht.

Der zweite Traum handelte von Gruppenpsychotherapie. Wir hatten Gruppe und eigentlich war die Gruppe beendet. Ich setzte meine Kopfhörer auf und schaltete die Musik ein. Da die Therapeutin dann doch noch mal um Gehör bat, nahm ich die Kopfhörer ab, doch es gelang mir nicht, die Musik per Tastendruck an der Hörmuschel zum Schweigen zu bringen. Während die Therapeutin also berichtete, dass sie schwanger sei, schallte Sven van Thoms 'Rauchen, Saufen, Kinder kriegen' aus den Kopfhörern.

Im dritten Traum fuhr ich mit meinem Freund mit dem Fahrrad durch Berlin, etwas einzuholen, und wir mussten die Karl-Liebknecht-Straße überqueren. Ich sagte zu meinem Freund: "Folge mir; ich weiß, wo's lang geht". Doch die Ampel an der Straße war gesperrt. Ich fuhr die Straße weiter entlang und versuchte mehrere Übergänge, die alle vor einer Wand oder einem Abgrund endeten. Mein Freund machte sich schließlich selbstständig und fuhr alleine davon. Ich irrte noch weiter die Straße entlang und kam sogar an einem buddhistischen Tempel vorbei, wo ich mein Fahrrad hochtrug. Dahinter eine Betonschlucht vor einer Wand. Ich wachte völlig entkräftet auf.

Nach dem Mittagessen legte ich mich hin. Dann schlief ich ein und hatte einen ganz wunderbaren luziden Traum: Mit der Geschwindigkeit eines Rennboots glitt ich durch eine Flüsse- und Seenlandschaft, Hochsommer, ich spürte das Wasser und hörte das Rauschen, wenn ich aus dem Wasser aufstieg, um zu fliegen. Ich steuerte mich mal hier, mal dort hin und genoss einfach nur.
Mir war bewusst, dass ich träumte, und im Traum machte ich mir Gedanken, warum ich so eine Gabe für das Spirituelle hätte, wo ich doch gar nicht gläubig war. Ich erinnerte mich - im Traum - an eine gelungene Meditation in einem Franziskanerkloster am Lac d'Annecy. Schließlich gelang es mir nicht mehr, meinen Körper aus dem Wasser zu heben, um zu fliegen, und ich wusste, ich würde bald aufwachen. Bitte nicht, dachte ich. Eine Wohnungstür knallte und ich wachte auf.