Submitted by andrea on Fri, 02/08/2019 - 19:15

Ein Traum aus der Erzählerperspektive:

Ein kleiner Junge geht an der Hand der Mutter zum Spielplatz in der Calgeeranlage. Sie nehmen einen anderen Weg als sonst, nähern sich dem Park von der rechten Seite. Dort steht ein massives Gebäude, halb Ruine. "Das war einmal ein Zoo", erklärt die Mutter. Der Junge will das sehen. Sie gehen durch ein steinernes Tor. Vor dem Gebäude liegt ein Park. Darin liegt ein Obdachloser auf einer Decke in der Sonne. Durch ein weiteres Tor betreten Mutter und Kind die Ruine. An der Stinseite des großen Saals sitzen ein steinerner Löwe und ein steinerner Elefant auf Sockeln. Dazwischen zwei Waschbecken. Der Junge dreht den Hahn des einen auf und das Wasser fließt - frisch und kräftig. "Deshalb sind die Penner so gerne hier ", erklärt die Mutter. Der Junge tritt allein durch eine Seitentür ins Freie und befindet sich in der Parkstraße oberhab der Calgeeranlage. Er überquert die Straße bei roter Ampel, so dass ein brauner alter, aber gut gepflegter Mercedes bremsen muss. Es steigt ein älterer Herr im Frack, mit Hut und Gehstock aus und belehrt den Jungen, dass dieser etwas falsch gemacht hat. Deshalb muss sich der Junge an den Wagen stellen, Hände auf's Dach, und der Mann missbraucht ihn.
Unbeteiligt betritt der Junge den Park, der Calgeeranlage heißt. Er geht den Hügel hinab, am Mühlrad vorbei, nach Hause.