Ich spiele ein Spiel, bei dem eine unsichtbare Hand jeden Triumph in ein Scheitern verwandelt.
Kaum meine ich, erahnt zu haben, worum es geht, ändern sich die Spielregeln. Ein Labyrinth aus Willkür, jeder Sinn entstellt und verformt. Es gibt keinen Anfang und kein Ende.
Hier bin ich. Ich bin. Kann ich doch sagen? Nein, es ist mir nicht gestattet. Blinkende, rollende Symbole lassen auf einen Gewinn hoffen – ein Glücksspiel. Ich habe Pech, immer Pech.
Von Frau Holle mit Gold bedeckt, verfolgt mich das Pech fledermausartiger Priester der Orthodoxie. Der Untergrund, auf dem meine Füße stehen, klebt. Wenn ich einen Schritt vorankomme, so ist er zäh. Vor dem Abgrund einen Schritt zurück zu tun, ist ein Fortschritt. Ich stelle jede Bewegung ein, verharre. Das schmerzt, ist widernatürlich.
Eine obszöne Litanei kündet von meinem falschen Glauben. Ich singe den Confiteor. Die Antwort ist Verdammnis. Die folgende Stille ist absolut. Ich bin zur Greisin geworden, ich höre nicht mehr. Doch ich bin, ja, ich bin. Hier und jetzt und in meiner Ewigkeit. Im Terror. In lingua. Amen.