Das Schwert und die Liebe

May everyone live,
And may everyone die.
Hello, my love,
And, my love, Goodbye.

Here is your love for all things…..

Lieb sein!
Lieb steckt in Be-lieb-igkeit drin.
Ist das Liebe?

Das Schwert ist das Rasiermesser, hier ist eine Abgrenzung.
Mit Trotz dagegen halten. Haltung zeigen. Das ist Liebe.
Die Gewaltlosigkeit ein Paradigmenwechsel zum mosaischen Prinzip. Wie schon ‘Auge um Auge, Zahn um Zahn’ ein Paradigmenwechsel zur Sippenhaft war.
Eine innerjüdische Angelegenheit.
Kein weichgespülter Aufruf zur Selbstaufgabe. Die Vergebung meint die außerhalb des Judentums stehende ausführende Besatzungsmacht. 

Der historische Jesus war sicher nicht harmoniesüchtig und konfliktscheu.

Here is your love for all this….

Jenseits von Gut und Böse schießt Schmidt-Salomon über’s Ziel hinaus. Völlig egal, ob religiös konnotiert oder nicht – es gibt ‘das Böse’!
Freilich hilft da kein Exorzismus, sondern nur eine konsequente Haltung, Strafverfolgung, Rechtstaatlichkeit.

Karwoche

Karwoche. The roof is on fire. Nordiralnd brennt mal wieder. Und der Stellvertreter instrumentalisiert einen ideologisch verbrämtenTeenager - ein Privileg der Jugend - aus der Society der Upper-Class-Salon-Sozialisten. Herr, vergib ihnen nicht, denn sie wissen genau, was sie tun!
Ich suche den Frieden und jage ihm nach – und finde ihn doch nur in der – bedrohten – Pax Americana.

30 Silberlinge ist nicht viel für die Erfüllung einer Eschatologie.

Gemeinplatz

Wenn man sich auf dem Gemeinplatz unterhält, ist es egal, ob das Thema Fußball oder Politik ist.

Enten

'Wellness' ist ein Kunstgriff, Kunstbegriff, um etwas Einfaches teuer zu verkaufen.…

Ich habe von einem Angebot ‚Waldbaden‘ gelesen – ein Guru erzählt was und man geht in den Wald LOL

Hm, ich kann selten so richtig entspannen.
Ich muss dann um den See rennen.

Der Inbegriff der Entspannung wäre für mich, ganz allein in sattem, grünen Gras zu sitzen, mit ein bisschen Panorama, natürlich bei Sonnenschein…..

Dorfkindermoment

Da grüßt man einmal den gemieteten Fahrer, der des Chefs Limousine zum Flughafen bringen soll, und schon hat man die Etikette verletzt.

Ich komme vom Dorf. Ich grüße alles, sogar Enten!

Diaspora

Das, was in meiner stockkatholischen, tiefschwarzen Heimat unter Ökumene firmiert, veranlasst Professor Luther dazu, im Grabe zu rotieren.

Der Papa-Ratzi, Rottweiler Gottes, sagt, die 68er seien Schuld am katholischen Missbrauch.
Wenn die gewohnten Lügen nicht mehr greifen, vergreift man sich an Dreistigkeit.

Wie biegt sich der normale Namenschrist das zurecht?

Alle Wertschätzung dem Fußvolk, den fleißigen Arbeitern im Namen der Liebe.
Aber wie kann mich sich so eine Institution wie die römisch katholische Kirche zurechtbiegen, um darin tätig zu werden?

Irgendwie lebt da der rachsüchtige Wüstengott weiter…..
Wenn ihr meine Gebote nicht einhaltet, werded ihr in der Hölle schmoren.
Selbst die größten Sünder. Wasser predigen, Wein saufen.
Wenn der Bischof mit dem Minister.
Ob Hans-Georg Maaßen katholisch ist? Bestimmt! Wer so eine Furcht vor dem Untergang des Abendlandes hat.

Ist es überzeitlicher Humor, dass Jesus Simon Petrus beauftragt hat (haben soll), eine Kirche zu bauen? Galgenhumor. Petrus, dieser wankelmütige Eiferer? Der den Advocatus Diaboli rechtfertigen will? Ob dieses Sündenverständnis den Ablasshandel begüngst?

Ist das Universum ein sicherer Ort?
Hat ‘Gott’ uns eine Gnadenzusage gegeben?

Ich bin mir da nicht so sicher…..

Für so ein Unterfangen wie das Leben bin ich gar nicht ausgerüstet.

I’m not designed to fit in. Poor me.

 

dracula

Keine Antwort auf die Frage, was existiert? Du, ich, in welchem Raum?

Gott ist das Ende des Verstandes. Und der Wahn nicht weit.

 

Was ist Nähe?

Weltlich, geistlich, technisch..
Was ist Nähe?
Irdisch, überirdisch, unterirdisch.
Was ist Nähe?
Natürlich, künstlich, Licht.
Was ist Nähe?
Universell, speziell, Schatten.
Was ist Nähe?
Neu, alt, unvergänglich.
Was ist Nähe?
Politisch, geistig, mondän.
Was ist Nähe?

Heilig, profan, EGAL.

Was ist Nähe?

Krypta

Ich spiele ein Spiel, bei dem eine unsichtbare Hand jeden Triumph in ein Scheitern verwandelt.
Kaum meine ich, erahnt zu haben, worum es geht, ändern sich die Spielregeln. Ein Labyrinth aus Willkür, jeder Sinn entstellt und verformt. Es gibt keinen Anfang und kein Ende.
Hier bin ich. Ich bin. Kann ich doch sagen? Nein, es ist mir nicht gestattet. Blinkende, rollende Symbole lassen auf einen Gewinn hoffen – ein Glücksspiel. Ich habe Pech, immer Pech.
Von Frau Holle mit Gold bedeckt, verfolgt mich das Pech fledermausartiger Priester der Orthodoxie. Der Untergrund, auf dem meine Füße stehen, klebt. Wenn ich einen Schritt vorankomme, so ist er zäh. Vor dem Abgrund einen Schritt zurück zu tun, ist ein Fortschritt. Ich stelle jede Bewegung ein, verharre. Das schmerzt, ist widernatürlich.
Eine obszöne Litanei kündet von meinem falschen Glauben. Ich singe den Confiteor. Die Antwort ist Verdammnis. Die folgende Stille ist absolut. Ich bin zur Greisin geworden, ich höre nicht mehr. Doch ich bin, ja, ich bin. Hier und jetzt und in meiner Ewigkeit. Im Terror. In lingua. Amen.

Leere

In der Leere der Wüste ist eine Oase des Schreckens eine willkommene Abwechslung.

Daniel

Gezählt, gewogen und geteilt, gehe ich unter unter’m Universum. Gewichtslos, gesichtslos, der Materie entkleidet. Ich fahre als Windhauch über die leeren Flächen der La Mancha und treibe Mühlen an. Geschichtslos verharre ich im Staub. Ich muss lachen, als man mich in die Grube wirft, weil die Hand des Soldaten meine Achsel kitzelt. Die Kinder lachen. Die Löwen blecken ihre Zähne, dass es scheint, als grinsten sie. Es dauert, ich hocke und warte. Mit Löwen kann man nicht Karten spielen. Die Löwen werden an den Zirkus verkauft und ich reise weiter nach Ávila. Dios no se muda, never ever.
Und ich bitte um ein namenloses Armengrab. Das ist alles. Irgendwann. Die Zeit ist in einem Uhrwerk gefangen und hat keine Bedeutung. Sie ist Knecht, nicht Meister. Einem Knecht unterwirft man sich nicht.
Der König ist tot. Lang lebe der König. Die Münzen werden eingeschmolzen und neu geprägt. Die Deutungshoheit über mein Leben gebe ich nicht ab. Meine Herrschaft währt bis zum letzten Tag in der Sonne. Dann schweige ich. Nur für heute, wie die Anonymen Alkoholiker sagen.
Ich bin allein in meiner Sucht. Ein Extrablatt, bedeutungslos, Feuilleton.

 

Morgen gehe ich einem Tagewerk nach, Beschäftigung, Betriebsamkeit. Die laute Welt verlangt Sinn von mir, wo keiner ist. Ich beuge mich, verdiene Lohn. Morgen.

Mein Morgen wird kalt sein. Mein Morgen wird weder Überraschung noch Enttäuschung sein. Eher ein Stilleben, ich als Gefangene darin. Kann ich mich bewegen? Leben ist Bewegung und ich bin starr vor Schreck.